UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Neurotechnologie

Marcello Ienca im Interview mit dem Deutschlandfunk

11. November 2025

Menschen einen Chip ins Gehirn implantieren, damit sie allein mit ihren Gedanken Maschinen bedienen können – diese Vision verfolgt unter anderem der umstrittene Milliardär Elon Musk, der mit seiner Firma Neuralink damit die Speerspitze einer wachsenden Zahl von Start-Ups, die Menschen mit Neurotechnologie in den Kopf schauen wollen. Zum Beispiel auch mit Stirnbändern, Kopfhörern und Fitnesstrackern, die neuronale Informationen abgreifen.

Obwohl die Branche noch in den Kinderschuhen steckt, findet man bei den Vereinten Nationen, die Gefahr von Missbrauch ist so groß, dass wir dringend ethische Leitlinien für Neurotechnologie brauchen. Bei der Generalkonferenz der UNESCO in Samarkand wurde jetzt eine entsprechende Empfehlung verabschiedet.

Prof. Dr. Marcello Ienca, Leiter des Lehrstuhls für KI und Neurotechnologien am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, hat an der Richtlinie mitgearbeitet und erklärt im Interview mit dem Deutschlandfunk die Fragestellungen rund um das Thema Neurotechnologien.

 

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