Das IGEM

Institut für Geschichte und Ethik der Medizin

  • Künstliche Intelligenz als Entscheidungshilfe für Ärzte?
  • Robotereinsatz in der Pflege von Kranken?
  • Auf welchen Formen von Solidarität kann die moderne Medizin aufbauen?
  • Wie können Biodatenbanken der Diagnostik nutzen?
  • Welche Spuren hat der Nationalsozialismus in der Medizin hinterlassen?

 

Diese Fragen sind nur ein kleiner Ausschnitt des vielfältigen Themenbereichs des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der Technischen Universität München. Seine Mitarbeitende befassen sich in Forschung und Lehre mit den ethischen, theoretischen und geschichtlichen Dimensionen der Medizin

Embedded Ethics

Das Munich Embedded Ethics Lab (MEEL) fördert die Integration von ethischen Aspekten in den gesamten Entwicklungsprozess von Gesundheitstechnologien auf eine integrierte, kollaborative und interdisziplinäre Weise. Es bringt Projekte zusammen, die sich mit den kritischen ethischen, sozialen und politischen Fragen befassen, die mit der Anwendung neuer Technologien auftauchen, und stellt Arbeiten in den Vordergrund, die darauf abzielen, die Versorgung und Gerechtigkeit zu verbessern und unterversorgte Bevölkerungsgruppen im Gesundheitswesen zu erreichen.Der Ansatz der Embedded Ethics (EE) kombiniert partizipative Forschungspraktiken mit empirischen bioethischen Analysen.

Medizinethik

In der Medizinethik stehen vor allem Fragen der verantwortlichen Entwicklung und der Einführung neuer biomedizinischer Technologien im Vordergrund. Das Institut steht hier für einen Embedded-Ethics-Ansatz, bei dem ethische Aspekte Teil der technischen Entwicklung von Anfang an sind.

Weitere Schwerpunkte sind neue Solidaritätskonzepte in der Medizin sowie Neuroethik, Forschungsethik und Public-Health-Ethik.

Medizingeschichte

In der Medizingeschichte stehen vor allem Fragen der historischen Perspektivierung kulturell und gesellschaftlich relevanter Fragestellungen in der Medizin im Vordergrund.

Schwerpunktmäßig widmet sich das Institut im Bereich der Medizingeschichte Forschungsfragen zu den Voraussetzungen, der Dynamik und den Nachwirkungen der Medizinverbrechen im Nationalsozialismus und ist aktiv an der Gestaltung einer diesbezüglichen Erinnerungskultur beteiligt.

Kontakt

Das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin freut sich über Ihre Kontaktaufnahme.

T  +49 89 4140 4041
M  medizinethik.med@tum.de

Kernzeiten:
Mo-Do 9:00 bis 15:00 Uhr (Am 13.09.2022 10:00-15:00 Uhr)
Fr: 9:00 bis 14:00 Uhr
Postanschrift (nur Briefsendungen!)
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Ismaninger Straße 22
81675 München