Diskussion um Künstliche Intelligenz: Prof. Alena Buyx bei n-tv und im ZDF

KI kann zugleich sehr nützlich und gefährlich sein - kluge Gestaltung und Regulierung sind zentrale Aufgaben

Zum Thema „Künstliche Intelligenz“ war Prof. Alena Buyx bei n-tv in der Sendung „ntv Frühstart“ und im ZDF bei „Berlin direkt“. KI entwickelt sich rasant weiter und die kürzlich erfolgte Warnung verschiedener Entwickler*innen und Wissenschaftler*innen, etwa des CEOs von ChatGPT, klingt alarmierend. Wie also ist diese Technologie einzuschätzen und was ist zu tun?

Prof. Buyx betont, dass Gesellschaften KI gestalten müssen. Denn klar ist, dass die Technologie große Chancen berge, aber auch verschiedene Risiken. Entsprechend müsse sie kontrolliert werden. Denn wir haben es, vereinfacht gesagt, mit einer Technologie zu tun, die sich rasant und teils gewissermaßen selbst weiterentwickelt.

Die sehr vehementen Warnungen seitens der Entwickler*innen der Programme selbst kann man als Weckruf sehen, dass auch jetzt schon große Herausforderungen da sind. Das Thema braucht, so Prof. Buyx, Aufmerksamkeit, denn KI wird unser aller Leben berühren und vieles verändern. Vergessen werden darf jedoch nicht, dass es bereits rechtliche Rahmenbedingungen gibt und zudem bereits an neuen Regulierungen gearbeitet wird.

Laut Prof. Buyx ist vor allem eine Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren gefordert, um rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen, deutlich aufzuzeigen, z.B. solle KI den Menschen nicht ersetzen und die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt müssen vorausschauend gestaltet werden. Ebenso sind Gefahren wie gefährliche Anwendungen, aber auch immer schlagkräftigere Misinformation und Fake News einzuhegen. Das müsse die Politik und Gesellschaft auch von den großen Playern der Branche einfordern. Es wird darum gehen, das große Potenzial der Künstlichen Intelligenz zu nutzen und ihre Gefahren bestmöglich einzudämmen.

(Bildnachweis: RTL/ntv Frühstart)

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